CASA Immobilienverwaltung | Aufgabenumfang

Warum professionelle Hausverwaltung mehr ist, als nur Rechnungen bezahlen

Was viele Eigentümer sehen

Wenn Eigentümer über die Kosten einer Hausverwaltung sprechen, wird häufig nur eine Zahl verglichen: das Verwaltungshonorar.

 

Doch die eigentliche Frage lautet:

Wer verwaltet mein Vermögen?

 

Eine Immobilie stellt einen Vermögenswert von mehreren Hunderttausend oder sogar Millionen Euro dar. Gleichzeitig werden auch nicht unerhebliche Geldmittel verwaltet. Die Hausverwaltung trägt daher eine enorme Verantwortung für die rechtssichere Organisation und Verwaltung.

Gerade aus diesem Grund sollte die Auswahl einer Verwaltung nicht allein vom Preis abhängig gemacht werden.

Der hohe Anspruch

Der Beruf des Verwalters gehört zu den anspruchsvollsten kaufmännischen Tätigkeiten.

Die Verwaltung von Immobilien erfordert Fachwissen in zahlreichen Bereichen:

- Wohnungseigentumsrecht (WEG)
- Mietrecht
- Vertragsrecht
- Datenschutz
- Versicherungswesen
- Buchhaltung und Rechnungswesen
- Technisches Gebäudemanagement
- Instandhaltung und Sanierung
- Konfliktmanagement
- Versammlungsleitung und Beschlussmanagement
- Ausschreibungen und Vergabeverfahren
- uvm.

Hinzu kommen regelmäßige Gesetzesänderungen sowie neue Rechtsprechungen, die laufend verfolgt und in der täglichen Arbeit umgesetzt werden müssen.

Ein professioneller Verwalter lernt daher nie aus. Fort- und Weiterbildungen gehören dauerhaft zum Berufsbild.

Was ein Verwalter tatsächlich leistet

Viele Eigentümer sehen lediglich:
- Wohnungseigentümerversammlung
- die Jahresabrechnung
- den Wirtschaftsplan
- gelegentliche Rundschreiben

Diese sichtbaren Leistungen stellen jedoch nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Arbeit dar.

Im Hintergrund werden unter anderem:
- Handwerker und Dienstleister koordiniert und kontrolliert
- Versicherungsfälle bearbeitet
- Schäden aufgenommen
- Fristen überwacht
- Rechnungen geprüft
- Zahlungsvorgänge überwacht
- Beschlüsse umgesetzt
- Angebote eingeholt und vergleichen
- rechtliche Vorgaben geprüft und umgesetzt
- Eigentümer- und Mieteranfragen bearbeitet und dokumentiert
- Beiräte unterstützt
- Instandhaltungsmaßnahmen vorbereitet und überwacht
- uvm.

Die bekannte Dienstleistungspyramide des BVI veranschaulicht dies sehr gut: Viele sehen nur die Spitze des Eisbergs - der größte Teil der Arbeit findet unsichtbar im Hintergrund statt.

Billig kann teuer werden

Eine Hausverwaltung spart nicht dadurch Geld, dass sie weniger kostet.

Eine Hausverwaltung spart dadurch Geld, dass sie Fehler vermeidet und vorausschauend handelt.

Fehlende Fachkenntnisse können beispielsweise zu folgenden Problemen führen:
- fehlerhafte Beschlüsse
- anfechtbare Wohnungseigentümerversammlungen
- versäumte Fristen
- mangelhafte Vertragsgestaltung
- unzureichende Instandhaltungsplanung
- finanzielle Nachteile für die Gemeinschaft
- vermeidbare Rechtsstreitigkeiten

Die Folgen tragen letztlich die Eigentümer.

Qualifikation ist mehr als ein Zertifikat

Seit Einführung des zertifizierten Verwalters nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) achten viele Eigentümer auf diese Qualifikation.

Das ist grundsätzlich sinnvoll.

Weniger bekannt ist jedoch, dass der Gesetzgeber bestimmte immobilienwirtschaftliche Berufsabschlüsse dem zertifizierten Verwalter ausdrücklich gleichgestellt hat.

Dazu gehören unter anderem:
- Immobilienkaufleute
- Geprüfte Immobilienfachwirte

 

Der Hintergrund ist einfach:

Diese Qualifikationen vermitteln über mehrere Jahre hinweg umfassende Kenntisse in der Immobilienwirtschaft.

Die Anforderungen gehen damit weit über eine einzelne Zertifizierungsprüfung hinaus.

Aus diesem Grund werden diese Berufsabschlüsse nach §7 ZertVerwV als gleichwertige Qualifikation anerkannt.

 

Woran erkennt man eine gute Hausverwaltung?

Die Qualität einer Hausverwaltung lässt sich nicht allein am Preis erkennen.

Eine gute Verwaltung zeichnet sich vielmehr durch Fachwissen, Zuverlässigkeit, Transparenz und vorausschauendes Handeln aus.

Sie sorgt dafür, dass gesetzliche Vorgaben eingehalten, Beschlüsse ordnungsgemäß umgesetzt und finanzielle Mittel verantwortungsvoll und transparent verwaltet werden. Gleichzeitig behält sie die technische Entwicklung der Immobilie im Blick und unterstützt Eigentümer bei wichtigen Entscheidungen.

Besonder wichtig sind dabei die fachlichen Qualifikationen. Die Verwaltung von Immobilien erfordert fundierte Kenntnisse in rechlichen, kaufmännischen und technischen Bereichen sowie die Bereitschaft, sich kontinulierlich fort- und weiterzubilden und auf dem aktuellen Stand von Gesetzgebung und Rechtsprechung zu bleiben.

Eine gute Verwaltung arbeitet nicht erst dann, wenn Probleme entstehen. Vielmehr erkennt sie Risiken frühzeitig, handelt vorausschauend und trägt dazu bei, den Wert der Immobilien langfristig zu erhalten und zu steigern.

Denn letztlich geht es nicht um die Verwaltung eines Gebäudes, sondern um den verantwortungsvollen Umgang mit dem Vermögen der Eigentümer.

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